Neue Linien und mehr Ziele für Markkleeberg

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember 2015, trat das neue Nahverkehrskonzept für die Stadt Markkleeberg in Kraft. Bei einer Pressefahrt am Freitag, 11. Dezember 2015, wurden die neuen Verbindungen vorgestellt und dem interessierten Medienpublikum erläutert.

Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Markkleeberg bedeutet die Umstellung neue Linien und mehr Ziele. Die Stadtteile Auenhain, Wachau, Markkleeberg-Ost, Markkleeberg-West, Zöbigker und Großstädteln werden zum Beispiel direkt verbunden. „Der Markkleeberger“ (Linie 106) nimmt seine Arbeit auf. Der Bus verkehrt von Montag bis Samstag im 30-Minuten-Takt, an Sonn- und Feiertagen stündlich. Die Anschlüsse an S-Bahn, Tram und Bus wurden optimiert. Die Wasserturmsiedlung erhält einen Anschluss an das ÖPNV-Netz. Nicht zu vergessen: Eine schnellere Anbindung nach Zwenkau wird durch die optimierte Führung der PlusBus-Linie 107 geschaffen.

„Ein Ziel der MDV-Strategie 2025 ist es, den Verkehr im ländlichen Raum besser zu erschließen“, sagt Steffen Lehmann, Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) GmbH. „Wir freuen uns, dass in sehr enger Kooperation mit dem Landkreis Leipzig, der Stadt Markkleeberg und den zugehörigen Verkehrsunternehmen ein erstes Projekt erfolgreich umgesetzt wurde, um die Mobilität in den Landkreisen zukunftsfähig auszubauen.“

In die gleiche Kerbe schlägt Andreas Kultscher, Geschäftsführer der Regionalbus Leipzig GmbH. „Mit dem Verkehrskonzept wird eine neue Qualität im Nahverkehr für die Stadt Markkleeberg Realität“, sagt er. Die Buslinie 106 – „Der Markkleeberger“ – verbindet erstmals die Stadtteile und die beiden Seen miteinander und bietet Umsteigemöglichkeiten in Richtung Leipzig sowie in Richtung südliches Leipziger Neuseenland. Wir freuen uns, den Markkleebergern gemeinsam mit dem Landkreis Leipzig und der Stadt Markkleeberg dieses Angebot machen zu können.“

„Anliegen des Landkreises Leipzig ist es, den Öffentlichen Personennahverkehr so zu gestalten, dass er größtmögliche Effekte mit sich bringt und so viele Fahrgäste wie möglich erreicht“, so Ines Lüpfert, Leiterin des Kultusamtes beim Landkreis Leipzig. In ihrer Zuständigkeit liegt auch der ÖPNV im Landkreis. „Ich bin froh über die gute Zusammenarbeit der Beteiligten. Hier ist echtes Expertenwissen eingeflossen. Jetzt, nach 14 Monaten intensiver Arbeit, geht das Nahverkehrskonzept an den Start.“

Bestandteil des Konzeptes war auch die Umstellung der Straßenbahnlinie 9 auf die Buslinie 70. Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb bei den Leipziger Verkehrsbetrieben, sieht den Übergang als vollzogen an. „Seit mehr als einer Woche läuft der Betrieb. Ich denke, dass der Wechsel gut funktioniert hat“, sagt er. Pragmatisch schaut er auf die Umsetzung des ÖPNV-Konzeptes für Markkleeberg. Juhrs: „Ich wünsche, dass es zum 13. Dezember gut anläuft.“

Für Markkleebergs Oberbürgermeister bleibt dabei nur eines – Dank zu sagen. „Vielen Dank für die konstruktive Arbeit, die hier von allen Beteiligten geleistet wurde.“

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