Tragen einer FFP2-Maske im ÖPNV

Auf Grundlage des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - lfSG), das am 23. April 2021 in Kraft getreten ist, gelten neue Bestimmungen zur Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-lnzidenz (Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) den Schwellenwert von 100 überschreitet, treten ab dem übernächsten Tag folgende Maßnahmen in Kraft:

    • für Fahrgäste besteht sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts an einer Haltestelle die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar)
    • für das Personal, soweit es in Kontakt mit Fahrgästen kommt, gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Mund-Nase-Schutz)

Am heutigen Tag ist dieser Fall das erste Mal eingetreten. Die sogenannten „OP-Masken“ und Alltagsmasken sind dann nicht mehr zulässig.

Einen tagesaktuellen Stand samt der Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz in den sächsischen Landkreisen und  kreisfeien Städten bietet die offizielle Internetpräsenz des Freistaates. | Info

Eine detaillierte Übersicht für den Landkreis Leipzig finden Sie hier.

Fragen und Antworten zum Thema Maskenpflicht im ÖPNV

Welche Masken sind erlaubt?

Bundesweit einheitlich gilt für Fahrgäste die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit den Standards KN95 bzw. N95.

Welche Masken sind nicht zulässig?

Die sogenannten OP-Masken sind mit Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes und der entsprechenden Anpassung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung nicht mehr erlaubt. Stoffmasken sind ebenfalls nicht zulässig.

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Kinder unter 6 Jahren sind von der Pflicht eine Maske zu tragen ausgenommen. Für eine Befreiung von der Tragepflicht ist bei allen anderen Fahrgästen als Nachweis dessen ein ärztliches Attest einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes vorzulegen.

Welchen Einfluss hat die 7-Tage-Inzidenz auf die Maskenpflicht?

Wenn an fünf aufeinander folgenden Werktagen die 7-Tage-Inzidenz im Bediengebiet unter 100 liegt, so sind auch medizinische OP-Masken wieder erlaubt. Wenn an drei aufeinander folgenden Tagen (hier keine Werktage) der Inzidenzwert 100 übersteigt, gilt die FFP-2 Maskenpflicht.

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